Friday, 3 August 2012

Regen, Regen, Regen

Du sitzt auf dem Fensterbrett, das Fenster sperrangelweit offen. Du siehst wie der Wind die Blätter von den Bäumen weht, und das obwohl es Sommer ist! Du siehst die Blätter tanzen und hörst das Rauschen des Windes. Dann bekommst du den ersten Tropfen ab! Zuerst bemerkst du es gar nicht, denn du konzentrierst dich auf die Musik, die du in deinem Zimmer, im Hintergrund laufen hörst. Doch dann werden es immer mehr Tropfen. Sie prasseln auf das Fensterbrett. Du weißt, dass es eigentlich dumm ist, aber du bleibst sitzen, weil dir egal ist, ob du nass wirst! Doch dann springst du irgendwann doch herunter. Das Fenster lässt du offen, weil du es magst, wenn sich die Musik mit dem Geräusch von Regen vermischt. Du setzt dich auf deinen Schreibtisch-Stuhl und siehst dem fallenden Wasser zu. In diesem Moment bist du wirklich glücklich, obwohl du weißt, dass es absurd ist, wegen so etwas glücklich zu sein... Trotzdem! Die Schönheit liegt im Augenblick!

Jetzt machst du doch das Fenster zu, weil dein Zimmerboden schon ertrinkt.
Zum Glück ist der Regen so stark, dass man sein Geräusch auch durch das geschlossene Fenster noch hört.

Du schaust durch das Glas und siehst, dass die Straße unter deinem Fenster überschwemmt ist! Ein nicht ganz so kleiner Bach fließt unter den Autos, die am Straßenrand geparkt haben, entlang. Am Fenster des Hauses gegenüber strömt das Wasser wie ein Wasserfall durch die Regenrinne. Du hörst das Rauschen ganz genau.

Dann kommt zum ersten mal an diesem Tag die Sonne zwischen den Wolken hervor. Du wartest auf auf den Regenbogen, doch es entsteht keiner!
Dann hört der Regen auf! 






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