Saturday, 14 July 2012

... Liebes Tagebuch ...

Liebes Tagebuch.
Gestern waren wir, das ist das Projekt "Modedesign", an der Kunsthochschule in Magdeburg. Dort haben wir den Teil "Mode und Design" besucht.


Um 9:30 Uhr standen wir alle am Hauptbahnhof.
Um 9:45 Uhr fuhr unser Zug in Richtung Magdeburg ab.
Um 10:45 Uhr kamen wir in Magdeburg an.
Um 11:15 Uhr fing unser Projekt an der Kunsthochschule an.


Als wir durch die Tür zum Modezimmer gingen, konnten wir es gar nicht glauben. Beinah alles war so wie wir es uns vorgestellt hatten. Der ganze Raum war voll von Schneiderpuppen, die mit den wundervollsten Kleidern behängt waren. Auf den Tischen standen Büsten mit roten Gewändern, und an der hinteren Wand, hingen Massen von schillernden Hemden, derben Jeanshosen und bunten Kleidern.
In den Regalen standen so viele Gläser mit Knöpfen, dass man sie gar nicht zählen konnte, alle unterschiedlich groß, mit verschieden Knöpfen darin:
Große, kleine, runde, eckige, gemusterte, einfarbige.


Das Ehepaar, das den "Unterricht" dort führte, begrüßte uns, als wir an den Tischen Platz nahmen. Wir stellten unsere Regenschirme ab, und sofort ging es los. Wir bekamen die Aufgabe, und einen schlichten Schnitt, für ein Kleid auszudenken, welches wir dann in der nächsten Woche nähen und selbst bemalen würden. Das ging relativ schnell, denn in dem Raum hingen viele Kleider mit schlichtenSchnitten, an denen wir uns Inspiration suchen konnten. Die meisten von uns entschieden sich für den sogenannten A-Schnitt.
Dann sollten wir unsere Maße nehmen:
-Körpergröße
-Brustumfang
-Taille
-Hüfte
-Rückenlänge
-Brusttiefe
-Vorderlänge
-Kleidlänge


Der weibliche Teil des Ehepaares, machte aus diesen Maßen und dem Kleiderschnitt, dann für jeden von uns seinen individuellen Grundschnitt. Währenddessen, sollten wir uns schonmal ein Motiv, beziehungsweise ein Muster für das Kleid ausdenken, welches wir dann darauf malen würden.
Wer fertig war konnte sich einen Film über "Gaultier" ansehen.
Ich hoffe ihr kennt ihn alle. 
Das alles dauerte länger, als man denkt, und am Ende waren wir fix und fertig, aber auch stolz und glücklich. Außerdem waren wir total aufgeregt, ob wir in der nächsten Woche alles so schaffen würden, wie wir es uns vorgenommen hatten. Eins war klar:
Bald würden wir vorm Spiegel stehen, und zwar in selbstgemachten Kleidern...





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